Blog

Kein Zugang zu Gefühlen=kein Zugang zu Bedürfnissen. Gelernt haben wir ein solches Einfühlungsvermögen meist nicht. Eher wurden wir dazu implizit oder explizit trainiert, bestimmte Gefühle zu unterdrücken oder zu überspielen.
Ich erlebe in meiner Arbeit oft die Problematik, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse nicht (er)kennen und somit nicht für sie einstehen. Es geht ihnen einfach schlecht. Einige erzählen mir sogar, dass sie sich noch nie mit ihren eigenen Bedürfnissen und daraus resultierenden Grenzen auseinandergesetzt haben!
Wir können die dunkle Brille durch eine Buntere ersetzen. Doch das ist gar nicht so leicht, wie es klingt. Manchmal haben wir zwar noch andere Brillen im Repertoire, wissen jedoch nicht, wie wir sie wechseln können und damit unsere Bewertung von Situationen verändern.
Über die Dunkelheit des Vergessens Wenn mich Menschen nach meinem Nachnamen fragen, sage ich oft „Kummer, […]
Es entsteht ein Druck, ständig noch etwas neues „lernen“ zu müssen, weil immer suggeriert wird, man sei noch nicht „fertig“. Wie das suggeriert wird? Indem immer mehr angeboten wird und jedes Angebot, sei es Buch, Video, Podcast, Coaching-Programm natürlich von sich behauptet, das fehlende Puzzlestück zu einem endlich glücklichen Leben zu beinhalten. Und das suchen wir alle: das glückliche Leben ohne Schmerz.
Dieser Artikel wird dir präsentiert von:– einem Haufen gescheiterter vorheriger Formulierungsversuche– einem vollen Papierkorb unausgereifter Entwürfe– […]
Ich berichte hier davon, weil es der Ausgangspunkt für dieses Projekt, für Kummercoaching.de ist. Denn Ich stellte mir im Anschluss an diesen Moment die Frage „Wie machen das starke Menschen?“